Was ein Hygieneplan leisten muss
Ein Hygieneplan beschreibt eindeutig, was, womit, wie oft, von wem in einer Praxis gereinigt und desinfiziert wird. Er ist sowohl Schutz für Patienten und Personal als auch eine Absicherung für die Praxis.
Die wesentlichen Bestandteile
1. Raum- und Flächeneinteilung
Behandlungsräume, Sterilisationsräume, Wartezimmer, Sanitär, Empfang, Personalräume – jede Zone hat unterschiedliche Anforderungen.
2. Reinigungs- und Desinfektionsverfahren
- Welches Mittel (Produkt, Konzentration)
- Welches Verfahren (Wischdesinfektion, Sprühdesinfektion, Wisch-Wisch)
- Welche Einwirkzeit
3. Reinigungsfrequenzen
Mehrmals täglich für Behandlungsoberflächen, mindestens täglich für Böden in Behandlungsräumen, regelmässig für andere Zonen.
4. Verantwortlichkeiten
Wer macht was? Praxisteam und Reinigungsdienstleister sollten klar abgegrenzt sein.
5. Dokumentation
Reinigungsnachweise, Wartung der Desinfektionsmittelspender, Wäsche-Hygiene – alles nachvollziehbar dokumentiert.
Was oft vergessen geht
- Türklinken, Lichtschalter, Liftknöpfe – Hochfrequenzkontaktflächen
- Telefon und Tastatur am Empfang
- Spielzeug im Wartezimmer
- Lüftungsfilter und Klimageräte
- Aussenbereich und Eingangsmatten
Wie wir als Reinigungsdienstleister einbinden
Wir besprechen den Hygieneplan gemeinsam mit der Praxisleitung, dokumentieren unsere Tätigkeiten und stimmen Mittel, Frequenzen und Schnittstellen zum Praxisteam klar ab.
