Praxisreinigung: Was ein guter Hygieneplan enthält
    Ratgeber

    Praxisreinigung: Was ein guter Hygieneplan enthält

    18. Februar 2026 6 Min.

    Ein Hygieneplan ist mehr als ein Stück Papier – er ist die Grundlage für sichere Behandlungsräume. Hier sind die wichtigsten Bestandteile.

    Was ein Hygieneplan leisten muss

    Ein Hygieneplan beschreibt eindeutig, was, womit, wie oft, von wem in einer Praxis gereinigt und desinfiziert wird. Er ist sowohl Schutz für Patienten und Personal als auch eine Absicherung für die Praxis.

    Die wesentlichen Bestandteile

    1. Raum- und Flächeneinteilung

    Behandlungsräume, Sterilisationsräume, Wartezimmer, Sanitär, Empfang, Personalräume – jede Zone hat unterschiedliche Anforderungen.

    2. Reinigungs- und Desinfektionsverfahren

    • Welches Mittel (Produkt, Konzentration)
    • Welches Verfahren (Wischdesinfektion, Sprühdesinfektion, Wisch-Wisch)
    • Welche Einwirkzeit

    3. Reinigungsfrequenzen

    Mehrmals täglich für Behandlungsoberflächen, mindestens täglich für Böden in Behandlungsräumen, regelmässig für andere Zonen.

    4. Verantwortlichkeiten

    Wer macht was? Praxisteam und Reinigungsdienstleister sollten klar abgegrenzt sein.

    5. Dokumentation

    Reinigungsnachweise, Wartung der Desinfektionsmittelspender, Wäsche-Hygiene – alles nachvollziehbar dokumentiert.

    Was oft vergessen geht

    • Türklinken, Lichtschalter, Liftknöpfe – Hochfrequenzkontaktflächen
    • Telefon und Tastatur am Empfang
    • Spielzeug im Wartezimmer
    • Lüftungsfilter und Klimageräte
    • Aussenbereich und Eingangsmatten

    Wie wir als Reinigungsdienstleister einbinden

    Wir besprechen den Hygieneplan gemeinsam mit der Praxisleitung, dokumentieren unsere Tätigkeiten und stimmen Mittel, Frequenzen und Schnittstellen zum Praxisteam klar ab.

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    FAQ

    Häufige Fragen